Berentzen-Gruppe AG

Fragen von IFS und Antworten der Berentzen-Gruppe AG, Herr Martin Wingbermühlen, Leiter Qualitätsmanagement / Forschung & Entwicklung

 

Seit wann spielt IFS eine Rolle in Ihrem Unternehmen?

M.W: Die Berentzen-Gruppe AG wurde als eines der ersten Unternehmen in der Getränkebranche bereits im April 2003 nach dem IFS-Standard zertifiziert. Aufbauend auf eine seit 1993 bestehende DIN EN ISO 9001 Zertifizierung wurde damit das Qualitätsmanagementsystem von einer dokumentenlastigen Norm auf eine lebensmittelspezifische Standardnorm und QM- Systematik umgestellt.

Was war die Motivation für die Einführung von IFS?

M.W: Um den gestiegenen Verbrauchererwartungen gerecht zu werden muss in den Lebensmittelunternehmen durch eine konsequente Prozessorientierung mit dem Ziel der ständigen Verbesserung eine noch größere Kundenzufriedenheit sichergestellt werden. Die Berentzen-Gruppe AG setzte mit der Einführung der IFS - Zertifizierung im Jahre 2003 auf die unterstützende Wirkung eines geeigneten QM - Systems und baut dieses bis heute kontinuierlich aus.

Was konnten Sie bezüglich einer Optimierung der Prozessabläufe durch IFS feststellen?

M.W: Das IFS- Regelwerk und somit lebensmittelspezifische Standardanforderungen unterstützen die praxisnahe Prozessdokumentation und Prozesssteuerung. Insbesondere im Kreise unserer QM - Beauftragten in den Fachabteilungen zeigte sich, dass eine fachspezifische Lebensmittel - Norm deutlich an Akzeptanz gewinnt. Nicht die reine Abprüfung von dokumentierten Prozessschritten, sondern vielmehr der vernetzte IFS - Normaufbau mit der klaren Zielsetzung „Produkt und damit Verbrauchersicherheit“ ist daher auch innerbetrieblich deutlich höher akzeptiert und führt dazu, dass eine solche Norm besser „gelebt“ wird als rein dokumentenorientierte Standards.

In welcher Form konnte IFS zur Verbesserung der Kundenpflege / Neukundengewinnung beitragen?

M.W: Neben dem Geschäftsfeld Markenspirituosen mit ca. 35 Mio. Verkaufseinheiten bedienen wir unsere Handelspartner im Geschäftsfeld Handelsmarkensprituosen mit jährlich ca. 50 Mio. Verkaufseinheiten an Privat-Label- Produkten. Der IFS- Standard wird hierbei nicht ausschließlich von den Privat-Label- Kunden vorausgesetzt, sondern auch zunehmend von unseren Absatzmittlern im Markengeschäft eingefordert. Unseres Erachtens hat der IFS - Standard mittlerweile einen sehr respektablen internationalen Etablierungsgrad und wird daher auch bei der Neukundengewinnung in ganz Europa und darüber hinaus, zum Beispiel in Israel und den USA, von uns eingesetzt.

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